creativecinema · Ratgeber Erklärvideo · 3 Min. Lesezeit · von Andreas Schulz

Was ist ein Erklärvideo?

Was ein Erklärvideo ist, wie es sich vom Imagefilm unterscheidet, welche Arten es gibt und für welche Aufgaben es sich lohnt. Mit typischen Beispielen.

Kurz gesagt

Was ist ein Erklärvideo?

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Ein Erklärvideo macht ein einziges Thema in rund 90 Sekunden verständlich.

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Erklärvideo, Erklärfilm und Explainer meinen dasselbe.

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Es erklärt, was etwas ist und wie es funktioniert. Ein Imagefilm zeigt dagegen, wer ein Unternehmen ist.

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Bei uns beginnt ein Erklärvideo bei 2.500 Euro, von Skript bis Vertonung.

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Die Definition in einem Satz

Ein Erklärvideo ist ein kurzer Film, der ein Produkt, einen Ablauf oder einen Sachverhalt so einfach darstellt, dass ihn jemand ohne Vorwissen beim ersten Ansehen versteht.

Ob Sie Erklärvideo, Erklärfilm oder Explainer sagen, macht keinen Unterschied. Auch die Machart ist damit noch nicht festgelegt: Ein Erklärvideo kann animiert sein oder gefilmt. Einen Überblick über die Stile gibt der Beitrag Erklärvideo-Arten.

Erklärvideo oder Imagefilm?

Die beiden Formate beantworten verschiedene Fragen. Der Imagefilm beantwortet „Wer sind Sie, und warum sollte ich Ihnen vertrauen?". Das Erklärvideo beantwortet „Was ist das, und wie funktioniert es?".

  • Imagefilm. Zwei bis drei Minuten, zeigt Menschen, Haltung und Kompetenz. Mehr im Beitrag Was ist ein Imagefilm?
  • Erklärvideo. Rund 90 Sekunden, ein Thema, eine klare Aussage. Der Erfolg zeigt sich daran, ob jemand danach weiß, wie etwas geht, und weniger nachfragen muss.

Viele Unternehmen brauchen beides, aber an verschiedenen Stellen: den Imagefilm auf „Über uns", das Erklärvideo auf der Produktseite.

Typische Beispiele aus dem Unternehmensalltag

  • Software. Was kann das Programm, und wie sieht der erste Schritt aus? Auf einer Produktseite beantwortet das Video die Frage, bevor sie im Vertrieb landet.
  • Erklärungsbedürftiges Produkt. Ein Sensor, ein Bauteil oder eine Anlage, deren Nutzen man von außen nicht sieht. Eine Animation zeigt das Innere, das keine Kamera erreicht.
  • Prozess. Wie läuft eine Reklamation, ein Antrag oder eine Bestellung ab? Das entlastet den Kundendienst bei immer gleichen Fragen.
  • Interne Veränderung. Ein neues System oder eine neue Regel, die alle verstehen müssen. Für Inhalte zum Üben ist das Lernvideo das passendere Format.
  • Recruiting. Wie läuft die Ausbildung, oder wie verläuft ein Bewerbungsverfahren? Das nimmt Unsicherheit, bevor sich jemand bewirbt.

Der Aufbau in drei Teilen

  1. Das Problem. In den ersten Sekunden erkennt sich der Zuschauer wieder: „Das kenne ich." Ohne diesen Einstieg ist die Lösung ohne Bedeutung.
  2. Die Lösung. Wie es funktioniert, in wenigen Schritten. Nur das, was man zum Verstehen braucht. Alles andere gehört auf die Website oder ins Gespräch.
  3. Der nächste Schritt. Was soll jemand danach tun? Testen, anrufen oder weiterlesen. Eine einzige Aufforderung reicht.

Der entscheidende Text ist das Skript. Es hat bei 90 Sekunden nur Platz für rund 200 gesprochene Wörter. Daran scheitern die meisten ersten Entwürfe, weil sie zu viel unterbringen wollen. Wie man Schritt für Schritt vorgeht, steht im Beitrag Erklärvideo erstellen.

Wann sich ein Erklärvideo lohnt und wann nicht

Es lohnt sich, wenn dieselbe Frage immer wieder gestellt wird, wenn der Vertrieb die Sache ständig von vorn erklären muss oder wenn Kunden auf der Website abspringen, weil sie das Angebot nicht verstehen.

Es lohnt sich weniger, wenn sich das Produkt gerade stark verändert oder wenn es eigentlich um Vertrauen und Menschen geht. Dann ist ein Film mit echten Gesichtern die bessere Wahl.

Bei uns beginnt ein Erklärvideo bei 2.500 Euro, von Skript bis Vertonung. Mehr dazu auf der Seite Erklärvideo.

Häufige Fragen

Fragen zum Thema

Wie lang ist ein Erklärvideo?

Rund 90 Sekunden sind ein guter Richtwert. Das reicht für ein Thema und ist kurz genug, dass die Zuschauer dabeibleiben.

Was kostet ein Erklärvideo?

Bei uns ab 2.500 Euro, von Skript bis Vertonung. Der Preis steigt mit Länge, Animationsaufwand und Sprachfassungen.

Muss ein Erklärvideo animiert sein?

Nein. Auch gefilmte Erklärstücke oder eine Mischung sind möglich. Animation lohnt sich, wenn man das Gezeigte nicht filmen kann.

Erklärvideo oder Imagefilm, was zuerst?

Das hängt davon ab, wo es heute hakt. Verstehen Kunden nicht, was Sie anbieten, zuerst das Erklärvideo. Verstehen sie es, wissen aber nicht, wer Sie sind, zuerst den Imagefilm.

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