creativecinema · Ratgeber Recruiting · 3 Min. Lesezeit · von Andreas Schulz

Employer-Branding-Video: Formate und Beispiele

Welche Employer-Branding-Videos Bewerber überzeugen: Arbeitsplatz-Touren, Mitarbeiterstimmen, Tag im Job, Azubi-Formate. Mit Beispielen und Drehtipps.

Kurz gesagt

Employer-Branding-Video: Formate und Beispiele

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01

Ein Recruitingfilm besetzt eine Stelle. Employer Branding zeigt, wie es sich anfühlt, bei Ihnen zu arbeiten.

02

Sechs Formate decken fast alles ab, vom Arbeitsplatz-Rundgang bis zum Azubi-Clip.

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Echte Kolleginnen und Kollegen wirken stärker als jedes Drehbuch, wenn man ihnen Raum lässt.

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Gemessen wird an Bewerbungen und Gesprächen, nicht an Aufrufen.

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Employer Branding oder Recruitingfilm?

Der Recruitingfilm hat ein konkretes Ziel: Jemand soll sich auf eine offene Stelle bewerben. Das Employer-Branding-Video arbeitet langfristiger. Es sorgt dafür, dass man Ihr Unternehmen als Arbeitgeber kennt und einschätzen kann, oft noch bevor eine Stelle frei wird.

Beides greift ineinander und lässt sich meist am selben Drehtag aufnehmen. Wie man den Film für eine konkrete Stelle baut, steht im Beitrag Recruiting-Video erstellen.

Sechs Formate mit Beispielen

  1. Der Rundgang. Eine Auszubildende führt mit der Kamera durch den Betrieb und zeigt, wo sie arbeitet und wo sie Mittag isst. Beantwortet die Frage: Wie sieht es da aus?
  2. Der Tag im Job. Ein Servicetechniker vom Morgen bis zum Feierabend, in ein bis zwei Minuten. Zeigt ehrlich, was die Arbeit ausmacht, auch die weniger schönen Teile.
  3. Die Mitarbeiterstimme. Eine Person, eine Frage, zum Beispiel: „Warum bist du nach deinem Wechsel geblieben?" Kurz, einfach zu produzieren und gut für Serien geeignet.
  4. Das Azubi-Format. Azubis erzählen im Hochformat, wie die Ausbildung wirklich läuft. Es wirkt am besten, wenn sie die Ideen mit einbringen dürfen.
  5. Das Team-Porträt. Eine Abteilung erklärt, was sie gemeinsam macht und wen sie sucht. Gut für Bereiche, unter denen sich Außenstehende wenig vorstellen können.
  6. Die Führungsstimme. Die Geschäftsführung sagt in eigenen Worten, wofür das Unternehmen steht und was sie von neuen Kollegen erwartet. Wirkt dann, wenn nichts davon wie abgelesen klingt.

Mitarbeitende vor der Kamera

  • Freiwillig fragen. Wer gedrängt wird, wirkt auch so. Zwei überzeugte Kollegen helfen mehr als zehn verpflichtete.
  • Kein Skript zum Auswendiglernen. Fragen im Gespräch bringen die natürlichsten Sätze hervor.
  • Einwilligung regeln. Schriftlich und vor dem Dreh. Klären Sie auch, was passiert, wenn jemand das Unternehmen verlässt. Das ersetzt keine Rechtsberatung.
  • Ehrlich bleiben. Wenn die Schicht früh beginnt, sagen Sie es. Offenheit filtert die Bewerbungen, die ohnehin nicht passen würden.

Mehr Tipps fürs Interview stehen im Beitrag Testimonial-Video.

Aus der Praxis

Bei Filmen für die Personalsuche zeigt sich oft schon im Vorgespräch die wichtigste Frage: Was ist bei Ihnen wirklich anders als beim Mitbewerber einen Ort weiter? Die Antwort geben meist die Kollegen und selten die Stellenanzeige.

Was wir als Leistung anbieten, steht auf den Seiten Employer Branding Video und Recruitingfilm.

Kanäle und was man misst

  • Karriereseite. Der wichtigste Ort, weil dort die Entscheidung fällt. Das Video gehört möglichst weit nach oben.
  • LinkedIn. Für Fachkräfte, am besten über die Profile der Mitarbeitenden. Siehe LinkedIn-Videos.
  • Instagram und TikTok. Vor allem für Ausbildungsplätze, im Hochformat.
  • Stellenanzeige und Ausbildungsmesse. Ein QR-Code führt direkt zum Video.

Messen Sie an dem, was am Ende zählt: Anzahl und Qualität der Bewerbungen, und was Bewerber im Gespräch von selbst erwähnen. Fragen Sie einfach nach, ob sie die Videos gesehen haben und was davon hängen blieb.

Häufige Fragen

Fragen zum Thema

Was ist der Unterschied zwischen Employer Branding und Recruiting?

Recruiting besetzt konkrete Stellen. Employer Branding baut langfristig auf, wie Ihr Unternehmen als Arbeitgeber wahrgenommen wird. Beides lässt sich am selben Drehtag vorbereiten.

Wie viele Videos braucht man für den Anfang?

Ein Hauptfilm und zwei bis drei kurze Mitarbeiterstimmen reichen für den Start. Wichtiger ist, dass sie dort stehen, wo Bewerber suchen.

Was kostet ein Recruitingfilm?

Bei uns ab 1.750 Euro netto für einen Drehtag, Hauptfilm und Hochformat-Fassung. Größere Employer-Branding-Serien stimmen wir je nach Umfang ab.

Was, wenn jemand aus dem Video das Unternehmen verlässt?

Klären Sie das am besten schon in der Einwilligung vor dem Dreh. Kurze Einzelstimmen lassen sich leichter austauschen als ein großer Film, in dem viele Personen vorkommen.

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